In diesem Artikel erfährst du, was in meinem Schreibmonat Januar alles so los war. Mit großer Vorfreude bin ich in das neue Jahr gestartet, denn ich hatte mir zum ersten Mal einige Journals für den Start ins neue Jahr zurechtgelegt, und dann kam doch alles ganz anders.
Nachdem ich 2025 das erste Mal einen Jahresrückblick ganz allein zum Thema Journaling geschrieben habe, bin ich auf die Idee gekommen, auch meine Monatsrückblicke ganz speziell über meine Journaling-Praxis zu schreiben.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und hoffe, du nimmst eine große Portion Journaling-Inspiration mit. Ich freue mich, wenn wir in den Kommentaren voneinander lesen. 💕
Neuer Tischkalender für 2026
Passend zu meinem Jahresmotto „Let your dreams bloom“ bin ich mit einem neuen Tischkalender in das Jahr gestartet.

Mittlerweile habe ich mir tatsächlich sogar noch einen zweiten davon gekauft, denn dieser Tischkalender ist ganz besonders*, auf der Rückseite jeder Monatsseite ist Platz für einen monatlichen Fokus, die Top 3 To-Dos und eine To-Do-Liste, das gefällt mir sehr. 😍 Allerdings brauchte ich einen zweiten Kalender, um diese Seiten wirklich nutzen zu können.
Neuartiger Monatsbeginn: Mein perfekter Monat
Anfang Januar war ich mal wieder für ein paar Tage mit meinem Freund in Potsdam, um unseren Jahrestag zu feiern. 💕 Natürlich hatte ich Journals von zuhause mitgenommen, trotzdem träumte ich relativ schnell mal wieder von einem neuen Journal. 😀✍️🍀
Wie gut, dass es in Potsdam den perfekten Laden fürs Journal-Shopping gibt.
Also nichts wie hin!

Leider wird die Journalsuche immer schwieriger, seitdem ich versuche nur noch Journals mit Seitenzahlen zu kaufen, um später ein Inhaltsverzeichnis anlegen zu können.
Nach langer Suche fand ich aber ein Journal, das für meine Pläne einfach perfekt war: Das „Sei bei dir“-Journal von mynotes*.

Dieses Journal soll inspirierende Impulsen zur Achtsamkeit enthalten, das finde ich ein bisschen übertrieben.
Die Impulse sind wirklich nicht atemberaubend, aber sie bringen ein bisschen Farbe in das punktkarierte Journal. Das gefällt mir! 😍😍😍
Aber wofür brauchte ich jetzt schon wieder ein neues Journal?
Im letzten Jahr habe ich es endlich nach knapp zwei Jahrzehnten aus dem permanenten Kampfmodus geschafft.🎉
In diesem Jahr möchte ich mich deshalb endlich mal eingehend mit den folgenden Fragen beschäftigen:
- Wer bin ich, wenn ich nicht im Kampfmodus feststecke?
- Wer kann und will ich noch werden?
Dafür brauchte ich also wieder einmal ein neues Journal. 😀
Natürlich kann man bei diesen Fragen das Thema Zeit nicht ganz außer Acht lasse.
Und so landete ich nach einer ersten Mindmap mit all den Januar-To-Dos bei der Frage:
Wie würde mein perfekter Januar aussehen?
Also begann ich nach der Mindmap weiterzuschreiben und vervollständigte immer wieder den folgenden Satz:
In meinem Januar, der 4 Wochen hat…
- Bekomme ich Hilfe von…
- Arbeite ich täglich…
- Teste ich…
- Schreibe ich…
- Lasse ich mich krankschreiben, falls…
- Lege ich endlich meinen ersten ETF-Sparplan an.
- Belohne ich mich mit…
- Treffe ich…
- Unternehme ich…
- Usw.
Anschließend stellte ich mir noch die Frage, was mein perfektes Januar-Ich im Januar so tun würde, und machte mir eine Liste mit Routinen für mein perfektes Januar-Ich.
Diese Art des Monatsbeginns war so hilfreich für mich, dass ich von nun an jeden Monat so beginnen werde.
Machst du mit? Dann schreib es gerne in die Kommentare. ⬇️
Mein Hormon-Tagebuch
Meine Hormone machen mir gerade das Leben ganz schön schwer. ☹️
Nachdem ich kurz vor Weihnachten noch bei einigen Ärzten gewesen war, ging der Ärztemarathon im Januar weiter, und dabei hatte ich schon lange den Überblick verloren.
So wirklich Hilfe bekam ich auch nicht. Den Grund dafür erkannte ich leider erst sehr spät, die wenigsten Frauenärzte haben Hormonwissen und sie interessieren sich auch viel zu oft nicht für das Thema PMS.
So konnte es nicht weitergehen!
Die Lösung war natürlich ein neues Journal 😀, genauer gesagt eine Art Tagebuch bzw. eine Mischung aus Tagebuch und Journal. 😍
Aber was ist denn jetzt genau der Unterschied zwischen Tagebuch und Journal? Dazu hat Anne von StiftHerzPapier hat einem spannenden Artikel geschrieben.
Um bei all den Arztbesuchen endlich den Überblick zu behalten, und einen Plan zu entwickeln, begann ich Mitte Januar tatsächlich täglich Tagebuch zu schreiben bzw. ich mischte das Tagebuchschreiben und das Journaling.

Ich schrieb in mein Hormon-Tagebuch…
- wie es mir ging und welche Erklärungen ich dafür bisher gefunden hatte,
- machte mir Notizen zu Blutwerten, die ich noch überprüfen lassen wollte,
- und zu anderen nächsten Schritten,
- sowie zu meiner Ernährung.
Nach jedem Arztbesuch und nach jedem neuen Befund schrieb ich mir alles Wichtige in mein Journal, um es auf keinen Fall zu vergessen und nach und nach alle Puzzleteile zusammenfügen zu können.
So fand ich endlich den Halt, den ich mir schon seit dem letzten Sommer gewünscht hatte, und das bereits innerhalb einer Woche. 🎉🍀
Zucker habe habe ich fast ganz von meiner Lebensmittelliste gestrichen, wenn ich Süßigkeiten esse, dann nicht mehr auf nüchternem Magen. Eine Freundin hat mir außerdem „The Glucose Goddess Method“ und die Videos von Jessie Inchauspé empfohlen, diese Methode werde ich mir demnächst noch mal genauer angucken.
2014 bekam ich die Diagnose PCOS (Polyzystisches Ovarialsyndrom) und dachte mir erst einmal nicht so viel dabei, nachdem die Zyste verschwunden waren. Mir wurde immer nur gesagt, dass ich dadurch vermutlich nicht so leicht schwanger werden würde.
Viel wichtiger wäre es aber gewesen, mir zu sagen, dass ich durch das PCOS auch eine höhere Wahrscheinlichkeit habe andere Krankheiten zu entwickeln, wie z. B. Depressionen, Angst- und Panikstörungen, aber auch Diabetes etc. Ich hätte dann noch besser auf mich achten können. Damit fange ich jetzt an!
Nachdem mein Frauenarzt mir 2025 erst einmal erzählte, dass ich ja gar nicht nach einer PCOS-Patientin aussehen würde, kam ich nach langem Hin und Her doch endlich 11 Jahren nach meiner Diagnose wieder an eine Überweisung zur Endokrinologie.
Ich hatte Glück und musste „nur“ 2 Monate auf den Termin warten. Die Blutergebnisse und Empfehlungen für die weitere Behandlung hatte ich dann tatsächlich innerhalb von 2 Tagen. 🍀🎉
Leider habe ich in den letzten 3 Jahren viel zu wenig Sport gemacht, das war gerade bei PCOS nicht gut. Zu wenig Vitamin D (übrigens auch ein Hormon 😮) und Eisen spielen wohl auch eine Rolle.
Im Moment lese ich dieses Buch zur Nährstofftherapie, das mir meine Augenärztin empfohlen hat:
Langsam bekomme ich immer mehr Sicherheit, was das Thema angeht, und das liegt vor allem an meinem Hormon-Tagebuch.
Wirklich täglich ein Gesundheits-Tagebuch zu führen hat einiges verändert.
Meine Nahrungsergänzungsmittel, die ich ab jetzt nehme, habe ich mir auf eine große Karteikarte geschrieben, die ich ganz vorne in meinem Hormon-Tagebuch aufbewahre.

Ich bin übrigens nicht die Einzige, die Gesundheitstagebücher führt, auch das Team der Schlaganfallbegleitung empfiehlt ein Gesundheitstagebuch.
Zwei Terminplaner für 2026
Durch Ellas YouTube-Kanal habe ich mich seit 2019 intensiv mit dem Thema Terminplaner auseinandergesetzt.
Für 2020 hatte ich mir mit Hilfe ihrer Videos auch tatsächlich einen ersten personalisierten Terminplaner angelegt, und dann kam Corona und dieser Planer geriet irgendwie mehr und mehr in Vergessenheit, stattdessen begann ich mit Asana zu planen.
Ende 2025 brachte mich Heike von @heike_plans dann auf eine alles verändernde Idee:
Man kann pro Jahr auch mehr als einen Terminplaner haben, um es sich zu vereinfachen z.B. einen Kalender für die Arbeit und einen weiteren für private Projekte.
Warum war ich da selbst noch nicht draufgekommen?
Was hältst du von dieser Idee?
Das sind sie, meine 2 Terminplaner für 2026. 💕

Und das Tolle, die Planer kosten jeweils nur um die 6€. Den linken Planer bekommst du hier. Und hier gibt es den rechten Kalender*, dieser gefällt mir tatsächlich einen Ticken besser, weil er eine Jahresübersicht enthält.
Das Kleberegister des linken Planers* verdanke ich übrigens auch Heike.
Leider habe ich mich nicht an ihre Empfehlung gehalten, das Register von unten nach oben anzukleben, deshalb sieht es nicht ganz so schön aus, es ist einfach ein bisschen schief.
Trotzdem gefällt mir der Kalender mit Register sehr viel besser als ohne, weil man so nicht so lange nach den Monaten suchen muss. 🎉Der rosa Kalender kam schon mit Register. 😍🍀
Finanz-Journaling: Ich teste den Budgetplaner vom Häfft-Verlag
2025 habe ich mit dem Budgeting begonnen. Alle Infos dazu, sowie Vorlagen findest du bei hermoney.
Über mein Finanz-Journaling habe ich ja bereits in meinem Jahresrückblick etwas berichtet.
Ich bin noch dabei, ein eigenes System zu entwickeln, leider fehlt mir dafür aufgrund der Hormonproblematik gerade die Zeit und Kraft, denn wenn ich Pech habe, macht mir mein PMS die letzte Hälfte eines jeden Monats gerade ziemlich schwer.
Generell bin ich sowieso der Meinung, ich muss nicht für jedes Thema ein neues Journal erfinden.
Wenn es für einen Themenbereich bereits ein gutes Journal gibt, dann greife ich gern darauf zurück, so wie bei dem YearCompass und dem Achtsamkeitstagebuch von Nanu-Nana.
Vor ein paar Tagen habe ich gesehen, dass mein Lieblingsverlag, der Häfft-Verlag nun auch einen Budgetplaner anbietet. 🍀🍀🍀

In diesem Finanzplaner ist nicht viel Platz für längeres Finanzjournaling (also längere Texte), dafür werde ich weiterhin mein bisheriges Finanzjournal nutzen.
Auch meinen jährlicher Finanzcheck werde ich weiterhin in meinem ursprünglichen Finanzjournal machen und dort alle Zahlen festhalten. Dazu wird es demnächst noch einen eigenen Blogartikel geben.
Alle anderen wichtigen Zahlen finden ab jetzt endlich ihren Platz im Häfft-Budgetplaner, ohne dass ich ständig Tabellen zeichnen muss. 🍀💕
Der Budgetplaner vom Häfft-Verlag ist etwas anders aufgebaut, als ich erwartet habe, aber auf den 2. Blick habe ich mich doch verliebt. 😍😍😍
Pros Budgetplaner vom Häfft-Verlag
- Ganz besonders gefällt mir die Seite „Feste Kosten im Blick“, denn hier wurde wirklich an alles gedacht. Es gibt auch einen Abschnitt in dem du dir die jeweiligen Kündigungsfristen notieren kannst. Sooooo hilfreich! 🎉💕
- Bei dem Budgetplaner wurde auch an das Thema Wochenbudget gedacht. 🎉
- Und es gibt 2 Seiten auf denen du dich mit deinen Konsumbedürfnissen beschäftigen kannst.✍️
- Der Planer hat 2 Lesezeichenbändchen. 🔖
- Der Preis hat mich auch überzeugt, denn der Budgetplaner vom Häfft-Verlag kostet mit seinen 12,99€ im Vergleich mit anderen Budgetplanern weniger als die Hälfte. 💰
Cons Budgetplaner vom Häfft-Verlag
- Was mich am Anfang ein bisschen verwirrt hat ist, dass die Monats- und Wochenübersichten in dem Journal getrennt sind. Es gibt erst 12 Doppelseiten für die monatliche Budgetplanung. Anschließend folgen die Seiten fürs Einnahmen/Ausgaben-Tracking. Das ist nicht ganz optimal!
Fast hätte ich den Budgetplaner deshalb wieder zurückgeschickt. Letztendlich glaube ich aber, man kann sich daran gewöhnen. Und die 2 Lesezeichenbändchen lösen das Problem vielleicht letztendlich. Den perfekten vorgefertigten Budgetplaner gibt es vermutlich nicht.
Fazit Häfft-Budgetplaner
Ich werde berichten, wie ich langfristig mit dem Häfft-Budgetplaner zurechtkomme. Der erste Eindruck ist sehr gut. 😍
Bisher bin ich optimistisch, dass ich damit meine Finanzen noch besser in den Griff bekommen werde, und auch das Thema Wochenbudget werde ich nun endlich angehen können. 🎉
So habe ich dann hoffentlich demnächst auch in der letzten Monatswoche noch Geld übrig. Das war im letzten Jahr leider zu oft nicht der Fall.
Tagesplaner die ich im Januar benutzt habe
Für meine Tagesplanung nutze ich normalerweise mein Bullet Journal.
An manchen Tagen möchte ich es aber noch einfacher haben und auch ein bisschen schöner, dann nutze ich verschiedene Tagesplaner, denn ich liebe ein bisschen Abwechslung.
Im Januar habe ich neben meinem Bullet Journal für die täglichen Aufgaben diesen Tagesplaner genutzt. Die Ringbindung gefällt mir sehr, denn so kann ich ganz einfach umblättern.

Ein neuer Platz für mein Journalzubehör
Im Januar ging es auch meiner Journalzubehör-Schublade an den Kragen und ich legte mir eine kleine Werkzeugkiste für mein Zubehör* zu.
Mir gefällt diese Idee sehr! 😍😍😍

Ich teste meine Resilienzschreibimpulse für euch weiter
Nachdem ich im letzten Jahr damit begonnen hatte Schreibimpulse zur Resilienzstärkung zu sammeln, und diese erst einmal selbst zu testen, habe ich im Januar daran weitergearbeitet und euch auch gefragt, was für ein Format ihr euch von mir zu diesem Thema wünschen würdet.
Ihr konntet euch bisher nicht so ganz zwischen Newsletterkurs und Workshopreihe entscheiden. Es bleibt also weiterhin spannend, und ich werde euch bestimmt demnächst noch mal fragen.
Mein Monatsfazit
Nachdem ich ein bisschen enttäuscht in den Schreibmonat Januar gestartet war, hat mich der Monat dann doch überrascht.
Schreibend findet man eben immer einen Weg, egal wie schwer dieser gerade ist. 🍀✍️
Die Januar-Highlights waren definitiv mein Hormon-Tagebuch und der Budgetplaner vom Häfft-Verlag.