Du möchtest Selbstfürsorge zu Deiner Priorität machen und zu jeder Jahreszeit wissen, was Dir gerade guttut? Dann habe ich da eine Idee für Dich: Jahreszeiten-Journaling.
Mit einem Jahreszeiten-Journal kannst Du Dich bewusst darauf konzentrieren, was Dir in der jeweiligen Jahreszeit guttut, was Du brauchst und wie Du Dir selbst etwas Gutes tun kannst. Was Du dafür brauchst und wie Du Dein eigenes Jahreszeiten-Journal gestalten kannst, erfährst Du in diesem Blogartikel.
Was sind Jahreszeiten-Journals & was unterscheidet sie von anderen Selfcare-Journals?
Jahreszeiten-Journals sind Journals, in denen Du Dich ganz intensiv und kreativ jahreszeitenspezifisch mit Deinen persönlichen Zielen und Deiner Selfcare auseinandersetzt, denn nicht zu jeder Jahreszeit ist all das, was Dir guttut, möglich.
Jahreszeiten-Journals ermöglichen es Dir, im Gegensatz zu anderen Selfcare-Journals, Dir wirklich darüber klar zu werden, was genau Dir in der jeweiligen Jahreszeit guttut. Und nicht nur das: Auch das Journaling an sich rückt mehr in den Fokus.
Journaling ist Selbstfürsorge und trotzdem bleibt dafür in vielen Selbstfürsorge-Journals zu wenig Platz.
Das Problem gibt es in ganz individuell gestalteten Jahreszeiten-Journals nicht. Hier gibt es keine vorgefertigten Seiten zum Ausfüllen. Stattdessen gestaltest Du jede Seite selbst und somit ist immer genau so viel Platz, wie Du gerade brauchst.
Klingt spannend? Dann nutze die Schreibimpulse im nächsten Abschnitt und lege direkt los.
Die vier Jahreszeiten-Journals: Deine Selfcare-Nachschlagewerke
Ich selbst habe vier Jahreszeiten-Journals, also ein Journal für den Frühling, eines für den Sommer, eines für den Herbst und ein weiteres für den Winter.
Dadurch kann ich jahresübergreifend in diese Journals schreiben und sie werden nach und nach zu meinen ganz persönlichen Selfcare-Nachschlagewerken für die entsprechende Jahreszeit.
Natürlich musst Du beim Jahreszeiten-Journaling nicht genau so vorgehen, wie ich.
Denn beim Journaling zur Selbsthilfe ist alles erlaubt, was Dir guttut.
Vielleicht möchtest Du lieber ein Journal über alle Jahreszeiten hinweg führen, dann mach das. Allerdings würde ich Dir dann eher ein dickeres Journal empfehlen.
Wenn Du, wie ich, nach und nach vier Jahreszeitenjournals mit Deinen Selfcare-Notizen füllen möchtest, dann kann ich Dir die ca. 188 Seiten dicken A5-Journals vom Häfft-Verlag empfehlen, die ich selbst nutze.

Schreibimpulse für die vier Jahreszeiten
Die folgenden Schreibimpulse kannst du ganz flexibel an die vier Jahreszeiten anpassen.
🌷 Frühlingsjournal – Schreibimpulse
- Ich möchte diesen Frühling …
Vervollständige den Satz so oft Du möchtest. - Schreibe einen Brief an Dein Frühlings-Ich.
Was möchtest Du ihm für die kommenden Monate mitgeben? - Meine 10 kleinen Frühlingsfreuden
Sammle Dinge, auf die Du Dich in dieser Jahreszeit freuen kannst. - Erstelle eine Mindmap zu „Mein Frühling“.
Was verbindest Du mit dieser Jahreszeit? - Was darf in meinem Leben gerade neu entstehen?
Schreibe frei über Wünsche, Ideen und Veränderungen. - Halte einen besonderen Frühlingstag in Tagebuchform fest.
Beschreibe ihn mit allen Sinnen. - Welche neuen Gewohnheit möchte ich in diesem Frühling ausprobieren?
Was könnte sie mir schenken? - Schreibe über einen Ort, an dem Du Dich im Frühling besonders wohlfühlst.
- Meine Frühlings-Wunschliste:
Was möchtest Du in den nächsten Wochen erleben, ausprobieren oder entdecken?
☀️ Sommerjournal – Schreibimpulse
- Ich schenke mir diesen Sommer …
- Halte einen besonders schönen Sommertag in Tagebuchform fest.
- Erstelle eine Mindmap zum Thema „Mein Sommer“.
- Was möchte ich diesen Sommer unbedingt noch erleben?
Sammle kleine und große Wünsche. - Schreibe eine Liste mit 10 Dingen, die Du an einem warmen Sommertag gerne tust.
- Beschreibe Deinen perfekten Sommerabend.
Wo bist Du? Wer ist dabei? Was siehst, hörst und riechst Du? - Dafür möchte ich mir diesen Sommer mehr Zeit nehmen …
Vervollständige diesen Satz immer wieder, bis dir nichts mehr einfällt. - Welche Sommererinnerung aus Deiner Kindheit kommt Dir spontan in den Sinn?
Schreibe sie so detailliert wie möglich auf. - Wenn mein Sommer ein Lied, ein Geruch und eine Farbe wäre …
🍂 Herbstjournal – Schreibimpulse
- Schreibe dem Herbst einen Willkommensbrief.
- Welche Routinen tragen mich durch den Herbst?
- Was möchte ich diesen Herbst noch erleben?
- Dafür möchte ich mir diesen Herbst mehr Zeit nehmen …
- Erstelle Deine persönliche Herbst-Schatzkiste.
Welche Menschen, Orte, Gewohnheiten und kleinen Dinge tun Dir jetzt gut? - Schreibe über einen Herbsttag, den Du gerne für immer festhalten würdest.
- Welche Seite an Dir zeigt sich im Herbst besonders?
Was magst Du an ihr? - Schreibe deine persönliche Herbst-To-Want-Liste. (Lass dich gerne von meiner inspirieren.)
- Wenn dieser Herbst Dir eine Lektion mitgeben möchte, welche könnte es sein?
Meinen detaillierten Herbstjournal-Artikel mit vielen weiteren Tipps findest du hier.
❄️ Winterjournal – Schreibimpulse
- Schreibe dem Winter einen Versöhnungsbrief.
- Was will ich diesen Winter einfach mal machen?
- Wenn diesen Winter noch Wunder auf mich warten, dann …
- Was schenkt mir in der dunklen Jahreszeit Licht?
Sammle Menschen, Orte, Erinnerungen und kleine Rituale. - Meine Winterliste für gemütliche Tage:
Was möchtest Du lesen, schreiben, kochen, anschauen, ausprobieren oder einfach genießen? - Beschreibe Deinen perfekten Wintertag – vom Aufstehen bis zum Einschlafen.
- Was darf in diesem Winter langsamer werden?
- Schreibe einen Brief an das vergangene Jahr.
Wofür möchtest Du ihm danken? Was möchtest Du zurücklassen? - Erstelle eine „Wenn es mir nicht gut geht“-Seite für den Winter.
Was könnte Dir an einem schwierigen Tag guttun?
Fazit: Jahreszeiten-Journals sind das ganze Jahr über an Deiner Seite, so gelingt die individuelle Selfcare-Routine
Mit deinen vier Jahreszeiten-Journals an Deiner Seite, weißt Du zu jeder Jahreszeit, was Dir guttut und was gerade möglich ist.
Mit diesen Journals an Deiner Seite, gelingt es Dir nicht nur, Deine Selbstfürsorge zur Priorität zu machen, nein, diese Journals geben Deiner Selbstfürsorge den letzten Feinschliff, indem sie Dir ermöglichen, herauszufinden, was Dir in den jeweiligen Jahreszeiten wirklich guttut und nicht einfach generell.