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Trauerjournal: Briefe an meinen verstorbenen Vater

Valeska Posted by Valeska in Journaling-Tipps 2 Min. Lesezeit

Mit einem Trauerjournal und Briefen an meinen verstorbenen Vater fing bei mir 2016 die Journaling-Reise richtig an. Es war mehr eine Art Journal-Therapie. Eine Art Selbsttherapie, die ich bis dahin nicht für möglich gehalten hatte.

Wie kam es zu den Briefen an meinen verstorbenen Vater?

Aber wie kam es dazu?

✍️ Ein Jahr nach dem Tod meines Vaters griff ich mir das schönste Journal im Haus und schrieb an ihn.

Das ist es, das schönste Journal im Haus:

Mein schwarzes Journal mit bunten Blumen für die Briefe an meinen verstorbenen Vater
Mein Journal für die Briefe an meinen verstorbenen Vater

Erst einmal fühlte es sich mehr als komisch an, und bis zum nächsten Eintrag verging fast ein ganzes Jahr.

Irgendwann griff ich immer regelmäßig zum Journal.

Bis heute schreibe ich in dieses Briefe an meinen Vater, immer dann, wenn ich ihm etwas sagen will / ihm erzählen will, wie mein Leben heute aussieht.

💕 Und ich habe das Gefühl, dass dieses Journal mich bis an mein Lebensende mit meinem Vater verbinden wird.

Ja, das war der Anfang meiner Journaling-Reise und ich bin so dankbar, dieses Trauerjournal zu haben.

Zwischendurch habe ich auch das Abschieds-Journal „Mein Vater und ich: Ein persönliches Abschiedsbuch. Erinnern, Aufschreiben, Bewahren“* benutzt, wobei ich es in „für immer verbunden“- Buch umgetauft habe. Das fühlte sich einfach gleich viel besser an. 💕 Dieses Journal hätte ich so gerne schon viel früher gekannt. Leider bin ich erst 5 Jahre nach dem Tod meines Vaters darauf gestoßen.😢

Als ich auf Instagram vor einiger Zeit über mein Trauerjournal schrieb, kommentierte Witha meinen Beitrag mit den folgenden Worten:

„Was du schreibst, berührt und motiviert mich sehr. Auch mein Vater ist vor etwas über einem Jahr gestorben. In Gedanken spreche ich oft mit ihm. Auf die Idee, ihm ein eigenes Journal zu widmen, bin ich noch gar nicht gekommen.
Und ich merke: da geht mir das Herz auf und so ein Buch möchte ich auch ich auch führen. 🙏 Es hätte aber mehr mit Liebe als mit Trauer zu tun, weshalb ich es wohl einfach PAPA-Journal nennen werde. Danke für deinen schönen Impuls. ♥️“

PAPA-Journal, was für eine schöne Idee!!! 😍

Hast du ein Trauerjournal bzw. hast du schon mal einen Brief an einen Verstorbenen geschrieben?

Das Abschiedsbuch mein Vater und ich. Ein Trauerjournal.
Mein Vater und ich: Ein persönliches Abschiedsbuch. Erinnern, Aufschreiben, Bewahren

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Valeska

Posted by Valeska

Hi, hier auf dem Blog nehme ich dich mit in meine Welt der Journals. 2016 habe ich, nach dem Tod meines Vaters, die gesundheitsfördernde Kraft des Schreibens für mich entdeckt und mich so Stück für Stück resilient geschrieben. ✍️💙

Kommentare (3)

  • Eva Helms
    16.02.2025
    Eva Helms

    Liebe Valeska, diese Idee berührt mich sehr. Vor allem dein Journal. Bei vorgefertigten Büchern mit Fragen oder „Aufgaben“ gehe ich ziemlich schnell in den Widerstand, wenn es für mich nicht passt. Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?
    Viele liebe Grüße! Eva

    • Valeska
      16.02.2025
      Valeska

      Liebe Eva,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht, wie du, was Journals zum Ausfüllen angeht. Irgendwann musste ich mir eingestehen, dass mir niemand ohne Ausnahme Schreibimpulse liefern kann, die zu mir und meinem Leben passen. Ich lernte also Nein zu sagen, zu unpassenden Impulsen und auch zu solchen, die sich einfach nicht richtig anfühlten, weil sie mir z. B. erst einmal zu tief gingen. Mehr dazu erfährst du im Artikel mit meinen 5 Leitsätzen für das Schreiben zur Selbsthilfe: https://schreibdichresilient.de/leitsaetze-schreiben-zur-selbsthilfe/
      Schreibfreudige Grüße, Valeska

  • Ulrike Mayer
    16.02.2025
    Ulrike Mayer

    Liebe Valeska, vielen Dank für diese wundervolle Idee. Mein Vater ist schon 1997 gestorben und bis heute bin ich mit ihm sehr verbunden (bin ein absolutes Papa-Kind) und in Gedanken rede ich auch immer mal mit ihm. Auf die Idee, ihm ein Journal zu widmen, bin ich noch nicht gekommen. Da auch ich viele schöne Notizbücher habe – kann da oft nicht widerstehen – werde ich mal eins raussuchen und mit dem Briefe schreiben beginnen.
    Herzensgrüße, Ulrike

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