Was war das für ein aufregendes Schreibjahr! 2025 habe ich mich wieder durchs Jahr geschrieben – und nicht nur das: Ich wurde auch für einen ersten Journaling-Workshop gebucht. Viele neue Journals sind als Unterstützer hinzugekommen, natürlich waren auch einige altbewährte Notizbücher dabei. Und es ist etwas passiert, das ich nie für möglich gehalten hätte: Ich habe mein erstes „Alles-Journal“ begonnen, nachdem ich jahrelang nur themenbezogen gejournalt hatte. Wenn du Journaling liebst, wirst du meinen Jahresrückblick lieben und ganz viel Inspiration mitnehmen.
Dies ist mein erster „Mein Journaling-Jahr“-Artikel, mein Jahresrückblick ganz speziell über mein Journaling zur Selbsthilfe. Du erfährst in diesem Artikel wirklich alle Details über meine Journalpraxis 2025. Willkommen in meiner Journalwelt!
Highlights meines Journal-Jahres 2025
Meine absoluten Journal-Jahr-Highlights 2025 waren meine ersten Wegweiserbriefe und mein erster „Journaling zur Selbsthilfe“-Workshop.
Mein erster „Journaling zur Selbsthilfe“- Onlineworkshop
Im März bekam ich auf Instagram eine Anfrage für einen einstündigen Workshop zum Thema Journaling zur Selbsthilfe und war erst einmal einfach nur baff, denn ich hatte bisher nicht kommuniziert, dass ich Workshops gebe.
Nur eine Stunde – war das nicht viel zu kurz? Ich befürchtete lange, dass ich nach einem einstündigen Workshop sehr unzufrieden sein würde, weil dort auf keinen Fall all mein Journalwissen hineinpassen würde.
Natürlich passte nicht all mein Journalwissen in den Workshop, dafür aber die Grundlagen des gesundheitsfördernden Journalings bzw. der Schreibtherapie und eine erste Einführung in mein Journaling zur Selbsthilfe sowie eine kleine Vorstellung einiger Journals aus meiner Journalsammlung, meinem Journalmuseum. 😀😍🍀

Über ein erstes Testimonial habe ich mich auch riesig gefreut:
„Der Workshop Journaling zur Selbsthilfe war hervorragend strukturiert und inhaltlich sehr durchdacht. Trotz der begrenzten Zeit konnte ich unglaublich viel mitnehmen und habe einen sehr guten Einblick in die Materie erhalten. Die Übungen und Impulse waren praxisnah und inspirierend – ich fühle mich motiviert, das Gelernte in meinen Alltag zu integrieren.“
(Cornelia Hoffmann)

12 Briefe weisen mir den Weg durch 2025
Anfang Januar, am Ende der Rauhnächte 2024, schrieb ich zwölf Briefe an mich selbst.
Meine Wegweiserbriefe für das kommende Jahr.
Für jeden Monat einen Brief, vollgepackt mit Wünschen und Tipps von mir an mich.
Wie wichtig diese Briefe ein paar Monate später werden sollten, war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst.
Mittlerweile bin ich mir ganz sicher: Ohne meine Wegweiserbriefe hätte ich dieses herausfordernde Jahr nicht einigermaßen glimpflich überstanden.

Impulse für deine 12 Wegweiserbriefe:
- Was wünschst du dir selbst für den besagten Monat?
- Welchen Herausforderungen könntest du begegnen, und welche Tipps könnten dir helfen, diese zu überwinden?
- Denke dabei auch an das vergangene Jahr: Welche Herausforderungen, die dir wieder begegnen könnten, hast du gemeistert und wie?
- Wann könntest du im Laufe des Jahres Pausen gebrauchen, und wie könnten diese aussehen?
Brauchst du noch ein paar Ideen zum direkten Loslegen? Dann schau dir hier meine Briefanfänge an.
Was habe ich 2025 über mich und meine Journalpraxis gelernt?
- Meine Journals brauchen Seitenzahlen, nur so kann ich themenübergreifend journalen.
- Und ein Inhaltsverzeichnis, damit ich wichtige Gedanken schnell wiederfinde.
- Oft sind linierte A4-Journals für mich die beste Wahl
- Beim Häfft-Verlag finde ich immer ein Journal, das zu mir passt und nicht die Welt kostet.
- „One line a day“- Journals sind nichts für mich.
Diese Journals haben mich 2025 begleitet
Es waren wieder einmal sehr viele Journals, die mich durch das Jahr begleitet und unterstützt haben. Wie viele genau, weiß ich tatsächlich nicht. 😀
Einige habe ich nur angefangen und letztendlich wieder verworfen.
Mein innerer Kritiker wird dann immer sehr laut.
Mein Freund hat mich vor ein paar Tagen allerdings auf etwas aufmerksam gemacht:
Oft sind es komplexere Journalmethoden, die ich für jedes neue Journal entwickle, sodass mir jedes Journal bestmöglich dabei helfen kann, eine bestimmte Herausforderung zu meistern. Manche Entwicklungsideen verwerfe ich nach einiger Zeit wieder. Das ist okay!
Viele Journals habe ich in diesem Jahr vor allem aus einem Grund nicht weitergeführt, und zwar, weil sie keine Seitenzahlen hatten und ich mir somit nicht so einfach ein Inhaltsverzeichnis anlegen konnte. Mittlerweile versuche ich, weniger Journals ohne Seitenzahlen zu kaufen – das ist gar nicht so einfach. 🙃
Natürlich haben mich 2025 viele meiner bewährten Journals begleitet. Es sind aber auch einige neue Journals und Methoden hinzugekommen, die ich nicht mehr missen möchte. 🍀🍀🍀
Bewährte Journals
Hier geht es erst einmal um meine bewährten Journals, also Journals und Journalingmethoden, die ich schon länger nutze.
Bullet Journal
Okay, das Bullet Journal ist noch kein so bewährtes Journal, und ich nutze es auch etwas anders als der Erfinder Ryder Carroll.
Trotzdem begleitet mich seit 2024, genauer gesagt seit meiner Community-Challenge „Mein Weg zum Journaling“ und Alexandra Bohlmanns Bullet Journal-Artikel, immer irgendein Bullet Journal.
Am Anfang habe ich mich etwas strikter an den Ideen von Ryder Carroll orientiert, mittlerweile nutze ich mein Bullet Journal vor allem, um meine täglichen Aufgaben im Blick zu behalten und abhaken oder verschieben zu können. Das ist sehr hilfreich! 🍀Über meine Bullet-Journal-Anfänge habe ich hier Tagebuch geführt.
Ich kann mir gut vorstellen, dass ich mein Bullet Journal langfristig für meine Daily Logs, also meine tägliche Planung, nutzen werde.
Vieles, was die Bullet Journal Community allerdings auch in ihre Bullet Journals packt, landet bei mir mittlerweile seit diesem Sommer in meinem themenübergreifenden Journal. Kurze Versionen der Morgenseiten etc.
Ich benutze mittlerweile ausschließlich die Bullet-Journals von POPRUN* und Marmeladenglasaufkleber von Amazon*, um diese zu beschriften. 😀😍

Wochenrückblick-Journal
Natürlich habe ich 2025 auch mein Achtsamkeitstagebuch von Nanu-Nana fast wöchentlich für meinen achtsamen Wochenrückblick genutzt.
Ich liebe dieses Journal einfach abgöttisch 😍😍😍 Es begleitet mich schon seit 2021.
Ich liebe es, weil es Schreibimpulse mit freiem Schreiben verbindet.
Für jeden Wochenrückblick hast du insgesamt vier Seiten: Zwei mit Schreibimpulsen und zwei fürs freie Schreiben.

Trauerjournal: „Papa-Journal“
Mein Papa-Journal bzw. Trauerjournal begleitet mich bereits seit 2016.
Dieses Journal hat mich erst auf die Idee gebracht, dass es so etwas wie Schreibtherapie doch geben muss.
Ein Jahr nach dem Tod meines Vaters begann ich, mein Trauerjournal mit Briefen an meinen Vater zu füllen.
In diesem Jahr habe ich nicht so viel hineingeschrieben, aber das war auch okay, denn es war einfach viel los.
An seinem Geburtstag habe ich aber, wie auch früher oft, erst genau an seinem Geburtstag an ihn gedacht und in dem Moment zum Journal gegriffen, um ein paar Worte an ihn zu schreiben.

Zyklus-Journal
Das Zyklustagebuch von Lebenskompass* habe ich seit 2024. Es hilft mir enorm, um mein Befinden während des Zyklus zu tracken.
Nach und nach konnte ich dank des Tagebuchs auch herausfinden, wann ich besonders leistungsfähig bin, an welchen Tagen es mir besonders leichtfällt, das große Ganze zu sehen und komplexe Pläne zu schmieden, und auch, wann ich mir lieber eine Pause gönnen sollte. Zusätzlich nutze ich die Zyklus-App von Clue


Ich nutze tatsächlich nur die Tagestracker-Seiten des Journals und den Infoteil fand ich für den Einstieg sehr hilfreich. Meinen Zyklus tracke ich nicht mit diesem Journal sondern mit der besagten App.
Jahresende-Journaling: YearCompass, Dunkel- & Rauhnächtejournaling
Ich liebe das Journaling am Jahresende und bis ins neue Jahr hinein. Der Dezember ist bei mir seit einigen Jahren mein ganz besonderer Schreibmonat. Alles begann mit dem YearCompass, den ich 2019 entdeckte und seitdem jährlich für meinen entspannten, aber sehr effektiven Jahresrückblick nutze.
Vor ein paar Jahren habe ich von den Rauhnächten und dem Rauhnachtsjournaling erfahren und dazu Kurse besucht. So konnte ich mein Journaling am Jahresende noch ein bisschen vertiefen.
Im letzten Jahr kam dann noch das Dunkelnächtejournaling hinzu, bei dem man vom 8. bis 20. Dezember täglich einen Monat des vergangenen Jahres reflektiert. Das ist ein Ritual, das ich für mein Journaling am Jahresende übernommen habe.
Die Rauhnächte und bekannte Journalingansätze für diese sind in diesem Jahr bei mir immer mehr in den Hintergrund getreten. Warum?
Für mich ergänzt das Dunkelnächtejournaling den Jahresrückblick mit dem YearCompass perfekt. Wenn man dann noch seine 12 Wegweiserbriefe für das kommende Jahr schreibt, kann das neue Jahr kommen.

Neue Journals
In diesem Abschnitt geht es nun um die Journals, die 2025 zu meiner Sammlung hinzugekommen sind.
One line a day Journal / 365-Tage-Journal
Mit meinem ersten „One line a day“-Journal für ganze fünf Jahre bin ich in das Jahr 2025 gestartet, aber ich habe es nicht einmal geschafft, bis Ende Januar dranzubleiben.
Vor allem lag es daran, dass mir eine bzw. drei Zeilen einfach viel zu wenig waren – so funktioniert Journaling für mich nicht. Auch der Druck, wirklich jeden Tag schreiben zu müssen, gefiel mir nicht.
Mein Perfektionismus, den ich bezüglich des Journalings vor Jahren erfolgreich abgelegt hatte, meldete sich wieder.
Dieses Journal schrie förmlich nach Perfektion – und wofür? Um über den Verlauf von fünf Jahren Tag für Tag drei Zeilen vergleichen zu können? 😵💫
Entschuldige, aber ich kann mich mit Sinnvollerem beschäftigen. Und du sicher auch! Sorry an alle, die diese Art von Journal lieben: Wenn man sich gut kurzfassen kann, ist es vermutlich eine ganz spannende Art von Journal.
Ein bisschen traurig war ich aber trotzdem, dass es mit diesem Journal nicht geklappt hatte, denn es sollte eigentlich mein neues Abendjournal für meine Abendroutine werden. Ein Nachfolger fand sich allerdings relativ schnell, und die Freude war groß!


Mittlerweile hat das 365-Tage-Journal von Tedi das „one line a day“-Journal erfolgreich abgelöst.
Ich kann damit täglich am Abend eine Seite schreiben, muss es aber nicht zwingend, weil auf den Seiten Zahlen von 1 bis 365 stehen und kein Datum.
Im Laufe des Jahres kam noch mein erstes themenübergreifendes Journal hinzu, und ich muss zugeben, dass ich meine Abendseite oft lieber in dieses Journal schreibe als in mein 365-Tage-Journal.
So ganz festlegen kann ich mich bisher noch nicht. 😀
In meinem themenübergreifenden Journal habe ich auch einfach eine ganze A4-Seite, und im 365-Tage-Journal nur eine A5-Seite.
Vielleicht kombiniere ich auch beides, das habe ich jetzt schon öfter gemacht:
- Erst vor dem Ins-Bett-Gehen eine Seite im 365-Tage-Journal.
- Anschließend schreibe ich im Bett noch eine Abendseite in mein themenübergreifenden Journal. Dort ist dann auch Platz für ein paar Problem- und Problemlösegedanken, die passen nämlich nicht auf eine A5-Seite und gehören auch irgendwie nicht ins 365-Tage-Journal. Wirklich aktiv arbeite ich aber vor dem Ins-Bett-Gehen nicht an Problemlösungen – ich schreibe mir nur Problemlösungsansätze auf, die mir gerade durch den Kopf gehen.


Mein „Ich bin stolz auf mich“-Journal
Ich war im Mai mal wieder wegen meiner Augen auf einer kleinen Arztreise, da hatte ich eine Idee: Wie wäre es mit einem „Ich bin stolz auf mich“-Journal, um dem inneren Kritiker endlich so richtig den Kampf anzusagen?
Ich machte mich auf zum nächsten TEDI und fand dieses süße Journal. 🤩

In dieses Journal schreibe ich nun nach und nach all meine „Ich bin stolz“-Geschichten und halte sie für die Ewigkeit fest, um sie immer wieder lesen zu können. Ganz besonders an Tagen an denen der innere Kritiker wieder sehr laut ist.
Was mir bei diesen Geschichten ganz wichtig ist, sie sollen mich den Stolz wirklich fühlen lassen. Ich möchte in ihnen meinen Stolz festhalten und mich für das, was ich erreicht habe loben.
Denn wie der Diplom-Psychologe und Psychotherapeut Dr. Rolf Merkle schreibt: „Inneres Lob ist effektiver als Lob von außen.“
Das ist natürlich einfacher, wenn man sich tatsächlich schon stolz fühlt. Aber vielleicht kann man sich in den Stolz auch hineinschreiben, bei Erfolgen, auf die man gerne stolz wäre, es bisher aber noch nicht fühlt?
Ich übe mich weiter darin und werde berichten.
Hier noch ein Zitat von Dr. Rolf Merkle, das ich spannend fand, es geht um das Thema guter und schlechter Stolz:
Auszug aus meinem „Ich bin stolz auf mich“-Journal:
„Ich kann noch nicht so lange sagen, dass ich stolz auf mich bin, vielleicht seit 2 oder 3 Jahren. Davor habe ich immer gedacht, ich hätte doch noch etwas mehr kämpfen können, noch etwas mehr machen können, um jetzt besser dazustehen. ABER ja, ich bin stolz auf mich. Auf vieles, das ich erreicht habe und auch auf die Pausen, die ich mir gegönnt habe nach jahrelangem Kampf. Und diesen Stolz werde ich ab nun in diesem Journal festhalten, damit der innere Kritiker nach und nach immer leiser wird.“
Finanzjournal
Im März bin ich durch ein Youtube-Video von Alena auf das Budgeting und die Umschlagmethode gestoßen und war begeistert. So wollte ich meine Finanzen endlich in den Griff bekommen! 🤩
Schnell war klar, ich kann hier ganz einfach erst einmal hunderte von Euro ausgeben für all das Zubehör, das ich angeblich brauche. Das wollte ich definitiv nicht!
Ich wusste gleich, dass vorgegebene Systeme eh nicht 100%ig zu mir passend würden und dass ich mit ihnen kein für mich passendes System aufbauen würden könnte.
Deshalb entschied ich mich gegen spezielle Budgetbinder mit fertigem System und kostenpflichtige Budgeting-Vorlagen.
Stattdessen nutzte ich von Beginn an die kostenlosen Cash-Stuffing-Vorlagen von herMoney. Kann ich dir für den Einstieg sehr empfehlen!
Dort kannst du dir dann ganz einfach die Vorlagen raussuchen, die du persönlich für den Anfang brauchst, sie ausdrucken und in deinen Budgetplaner einkleben.
Ich nutze dieses A5-Ringbuch als Budgetplaner.*
Zusätzlich drucke ich mir monatlich nur die monatliche Budgetplanung von herMoney aus, das sind zwei Seiten, du findest sie auf Seite 38 bis 39 in der Vorlagen-PDF von herMoney, die ich oben verlinkt habe.
Den monatlichen Ausgabentracker lege ich mir selbst an, da mir die Vorlagen von her Money und alle anderen Vorlagen, die ich gefunden hatte einfach nicht so ganz zusagten. Klappt super mit den selbst angelegten Trackern.😍

Mein Budgetbinder mit den Umschlägen für das Bargeld ist sehr schnell eher zu einem Sparbinder geworden und ich spare damit eigentlich nur, klappt besser und zielgerichteter als mit einem Sparschwein.🍀
Warum? Weil ich gemerkt habe, dass mir allein das Ausgaben-Tracking schon sehr hilft. Ich muss nicht alles bar bezahlen, um den Überblick behalten zu können.
Irgendwas fehlte mir aber noch, um das Finanzjournaling für mich perfekt zu machen, also ergänzte ich den Budgetplaner um einen Finanzjournalingabschnitt ganz hinten im Planer, um einfach über meine Finanzen, das was ich diesbezüglich plante und all das, was mir durch den Kopf ging schreiben zu können.
Mein Finanzjournal ist noch im Entstehungsprozess, sobald ich ein fertiges System habe, werde ich darüber noch einen ausführlichen Blogartikel schreiben.

Jahreszeiten-Journals: Sommer-, Herbst- & Winterjournal
Alles begann im Juli mit meinem ersten Sommerjournal inspiriert durch Julia Rumplmayrs Sommertagebuch.
Aber was genau ist ein Sommerjournal?
In einem Sommerjournal kannst du dich ganz frei austoben, alles ist erlaubt, Tagebucheinträge zu bestimmten Sommertagen, aber auch sommerspezifische Gedanken und Pläne haben darin Platz.
Und ganz wichtig, ein Sommerjournal ist bunt, wie der Sommer. Du kannst Sticker nutzen, Bilder einkleben oder auch selbst kreativ werden, malen und zeichnen.
Ich habe mich für Sticker und farbige Fineliner entschieden.
Mein Jahreszeiten-Journaling ist also so ganz anders als das, was du bisher von mir kennst, wenn du schon länger meinen Blog liest oder mir auf Instagram folgst.
Es ist lockerer und geht weniger in die Tiefe. Das mir das tatsächlich Spaß machen würde, hätte ich nicht gedacht.
Ich genieße durch meine Jahreszeitenjournals die unterschiedlichen Jahreszeiten definitiv mehr und habe auch an Jahresabschnitten mehr Freude gefunden, die für mich vor dem Jahreszeiten-Journaling eher schwer waren.
So hat mir z. B. mein Herbst-Journal viele neue Ideen für diese Zeit geschenkt, Ideen an die ich im nächsten Herbst anknüpfen werden kann.🍀
Keines meiner Jahreszeitenjournals* ist bisher voll, und das ist auch gut so. Ich werde sie jahresübergreifend nutzen, und sie zu kleinen Nachschlagewerken, für die unterschiedlichen Jahreszeiten, werden lassen.


Durch das Bullet Journaling durfte ich lernen, dass mir Seitenzahlen und ein Inhaltsverzeichnis das themenübergreifende Journaling endlich doch ermöglichen.
Ich war daran jahrelang gescheitert, da ich ohne Inhaltsverzeichnis in früheren Journals natürlich bei vielen unterschiedlichen Themen schnell den Überblick verlor.
Irgendwann begann ich deshalb überwiegend themenbezogene Journals zu führen.
Das Bullet Journaling seit 2024 hatte mir allerdings gezeigt, dass ein themenübergreifendes Journal auch seine Vorteile hat, gerade für nicht so komplexe Themen und wenn man z. B. mit vielen Herausforderungen zu tun hat, die man nicht nur getrennt voneinander betrachten möchte.
Mein Themenübergreifendes Journal* ist also ein sehr personalisiertes Bullet Journal.
- Es ist mit seinem A4-Format sehr viel größer als die meisten Bullet Journals, für mich ist es perfekt!
- Es hat auch kein Punkteraster, sondern Linien, weil ich für mich selbst festgestellt habe, dass es mir so leichter fällt, mein Geschriebenes übersichtlicher zu gestalten und genug Platz zwischen den Zeilen zu lassen.

Das war sonst noch in meinem Journaling-Jahr 2025 los
- Ich habe mir tatsächlich das erste Mal Sticker fürs Journaling bestellt, für meine Jahreszeitenjournals und mein themenübergreifendes Journal u.a. Monatssticker bei NatikoDesign.
- Im Februar habe ich mein erstes Bullet-Journal beendet.
- Während meines Valeciaurlaubs war ich fast täglich bei Ale-Hop.
- Im März habe ich nach 3 Jahren Kontaktstille wieder Kontakt zu meiner narzisstischen Mutter zugelassen. Das hat mir gezeigt, dass ich mittlerweile klare Grenzen setzen kann – eine wichtige Erkenntnis. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass mancher Frieden nur durch Abstand möglich ist. Ich überlege noch, wie der Weg für mich weitergeht.
Mein Motto für 2026
„Let your dreams bloom.„
Wie bin ich da wohl drauf gekommen? 😀
